Mein Name ist Norbert
und
ich habe diese Seite zum Informationsaustausch für betroffene

 und interessierte Personen geschrieben


Da ich seit längerem an einem sogenannten Verwachsungsbauch leide und die Medizin, mit ihrem Wissen ziemlich am Ende ist (Aussage eines Arztes: von der Medizin aufgegeben), habe ich mich entschlossen dieses Thema im Internet zu veröffentlichen.

 

Was sind Verwachsungen?

Narbengewebe, das sich nach Entzündungen, operativen Eingriffen oder Blutungen bildet und in Form von Verwachsungen Funktionsstörungen innerer Organe verursachen kann. In einem optimalen Gesundheitszustand besteht eine durchgehende Bewegung zwischen allen  inneren Organen. Adhäsionen können jedoch dafür sorgen, dass Organe sich in ihrer Beweglichkeit gegenseitig behindern. Diese Störungen können zu chronischen Reizungen und festen, abnormalen Spannungspunkten im Gewebe führen.

 

Wie entstehen Verwachsungen?

Bei einer gewissen Anzahl von Menschen, ist die Neigung zu Verwachsungen genetisch bedingt, meist merkt der Betroffene davon nichts, solange keine Operation erfolgt.  Werden dann die Verwachsungen durchtrennt, entstehen weitere neue Verwachsungen, was nach einigen Monaten, zu starken bis stärksten  Schmerzen führen kann.

Verwachsungen entstehen durch das Aneinanderhaften von Molekülen an Phasengrenzflächen infolge zwischenmolekularer Anziehungskräfte.
Die entzündlich bedingte, flächenhafte oder strangförmige, nach Verklebung durch Fibrin 
(für die Blutgerinnung wichtiger Eiweißstoff im Blut) entstandene bindegewebige Verwachsung aneinanderliegender, Serosa-überzogener (flüssigkeitsabsondernde Haut, die Organe von innen oder außen überzieht. Die Serosa ermöglicht damit das leichte Übereinandergleiten der Organe) Organabschnitte kann Verwachsungs- = »Adhäsionsbeschwerden« und Funktionsstörungen (z.B. Adhäsionsileus; s.a. Bridenileus ) bewirken.

 

Warum nehmen die Schmerzen mit der Zeit immer stärker zu? 

Erst das Einwachsen von Fettzellen, das Einsprossen von Gefäßen und eine damit verbundene Zunahme der Dicke und Unnachgiebigkeit eines Verwachsungsstranges führen über mehrere Jahre zu einer zunehmenden Beschwerdesymptomatik. Letztlich sind die Adhäsionen ein rein physikalisches Problem.   Leider bedeutet dies auch, daß es keine konservative Therapie gibt. 

 

Ist eine erneute Operation sinnvoll?

Viele Chirurgen scheuen sich einen Verwachsungsbauch zu operieren, da in der Regel wieder neue und noch mehr Verwachsungen entstehen.
Am häufigsten  trifft man auf die laparoskopiesche Vorgehensweise aber auch die offene Operation wird von einigen Ärzten für die Beste gehalten. 
Eine möglichst schonende Vorgehensweise ist hierbei ein absolutes Muß, da sonst das Rezidiv vorprogrammiert ist
Welche chirurgischen Prozeduren und Produkte letztlich mit einem hohen und welche mit einem geringeren Adhäsiogenese-Risiko einhergehen, ist jedoch im gesamten Bereich der Chirurgie kaum geklärt.
Zur Prophylaxe wurde bei großen Operationen schon vieles ausprobiert (z.B. intraabdominale Spülungen mit heparinhaltigen Lösungen; postoperative intaabdominale Dauerspülung über 24 Stunden; Belassen von Flüssigkeit im Abdomen um über einen Verdünnungseffekt das Entstehen von Adhäsionen zu verhindern), ohne daß ein eindeutiger Erfolg nachweisbar gewesen wäre.

 

 

Gefahren!

Wird der Darm mit der Zeit abgeschnürt, besteht die Gefahr des Darmverschlusses ( mechanischer Ileus), was sich lebensbedrohlich auswirken kann und eine erneute Operation ist unausweichlich. 

Durch Einnahme starker und stärkster Schmerzmittel über einen lange Zeitraum, können  Nieren, Magen, Leber, und die Bauchspeicheldrüse geschädigt werden.


Haben Sie Erfahrung mit Verwachsungen oder wünschen Sie Informationen, dann würde ich mich über eine Nachricht von Ihnen sehr freuen!

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